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Drucker kaufen: Wie finde ich den richtigen?

ein DruckerWir Superpatronen wollen ja nicht sentimental werden, aber an dieser Stelle ist mal ein Dank angebracht. Und zwar an alle Drucker, in denen wir arbeiten und wunderschöne Ausdrucke produzieren dürfen! Damit natürlich auch ein Dank an dich, den Druckerbesitzer. :)

Oder … Ach so, du besitzt gar keinen Drucker? Oder benötigst ein neues Gerät? Du bist also auf der Suche und verzweifelst angesichts der großen Auswahl? Keine Sorge, wir helfen dir!

Die Wahl fällt leichter, wenn du dich von den grundsätzlichen Fragen zu den speziellen vorarbeitest. Deshalb erklären wir dir erst die zwei grundlegenden Druckertechnologien: Tintenstrahl und Laser. Damit du weißt, welche Funktionen für dich wichtig sind, widmen wir uns danach den technischen Merkmalen. Ebenfalls eine Rolle für den Kauf spielen das Zubehör, der Hersteller sowie die Garantie. Und für alle, die sparen wollen, prüfen wir am Ende noch, ob sich günstige Discounter- sowie B-Ware lohnen.

Siehst du, alles ganz einfach. Ab zum Druckerkauf!

Die wichtigsten Druckertypen

Es gibt bei Druckern zwei grundsätzliche Technologien: Tintenstrahl- und Laserdrucker. Was sich für dich eignet, hängt dafür ab, wie du das Gerät nutzt. Tintenstrahldrucker können Fotos besser ausdrucken und sind eher für den Privatgebrauch, Laserdrucker sind flinke Textspezialisten und eher für den Beruf. Genauere Infos folgen nun …


Tintenstrahldrucker: Für Wenig-Drucker & Fotos

Foto von TintenstrahldruckerIn Privathaushalten finden sich vor allem Tintenstrahldrucker. Sie heißen auch Inkjet-Drucker, da sie mit Tinte (Englisch ink) drucken. Außerdem heißen sie auch CMYK-Drucker, da sie in der Regel mit den vier Grundfarben CMYK drucken: Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz bzw. Key. Alternativ zu diesen Farbtintendruckern (Farbdruckern) kannst du dir, falls du nur Text druckst, einen Schwarz-Weiß-Tintenstrahldrucker (S/W-Tintenstrahldrucker) holen.

Vorteile: Tintenstrahldrucker liefern hochwertige Bilder mit Brillanz und Farbvielfalt, sodass du auch Fotos gut ausdrucken kannst. Und: Sie sind relativ günstig – einfache Farbtintenstrahldrucker fangen bei 60 Euro an.

Nachteile: Die Tintenpatronen sind dafür relativ teuer – und relativ schnell aufgebraucht.

Für wen geeignet?

  • Bei Personen, die wenig drucken, fallen die höheren Ausgaben für die Patronen weniger ins Gewicht.
  • Freizeitfotografen, die Bilder ausdrucken möchten
  • Hobbybastler, die auf spezielle Medien drucken wollen: Tintenstrahldrucker können neben Papier oft auch CDs, DVDs, Karton oder Stoff bedrucken.

Mehr Infos zu Tintenstrahldruckern liefert dir die verlinkte Seite!


Laserdrucker: Für Viel-Drucker & Texte

Laserdrucker geöffnet mit TonerkartuscheIn Unternehmen finden sich vor allem Laserdrucker. Sie benutzen nicht Tinte, sondern Toner – das ist feines Pulver mit Farbpigmenten. Es gibt sowohl Farb- als auch Schwarz-Weiß-Laserdrucker (S/W-Laserdrucker bzw. Monolaserdrucker).

Vorteile: Laserdrucker arbeiten sehr schnell und schaffen deutlich mehr Seiten als Tintenstrahldrucker. Das Druckbild ist besonders scharf sowie klar und die Ausdrucke sind sehr langlebig, da UV-beständig, wischfest und feuchtigkeitsresistent.

Nachteile: Laserdrucker sind teurer als Tintenstrahldrucker: S/W-Laserdrucker gibt es ab 80 Euro, Farblaserdrucker ab 120 Euro, bei Extras wie einem zweiten Papierfach fallen mindestens 150 Euro an. Auch die Wartung bringt Mehrkosten: Einige Verschleißteile wie Trommel oder Fixiereinheit sind nach einer bestimmten Gebrauchszeit auszutauschen. Außerdem können Laserdrucker Feinstaub ausstoßen.

Für wen geeignet? Für alle, die viel und schnell drucken wollen, vor allem Texte und Grafiken wie Diagramme, Grafiken, Präsentationen, Handouts, Flyer … Nutzer sind Büros, Betriebe und (nebenberuflich) Selbständige sein, aber ebenso private Vielnutzer.

Weitere Informationen? Besuche unseren Artikel über Laserdrucker!

Tipp: Für Unternehmen eignen sich auch Business-Tintenstrahldrucker. Sie helfen beim Sparen des Druckbudgets und sind gut für die Umwelt. Mehr dazu im verlinkten Ratgeber.


Multifunktionsdrucker: Alleskönner

Foto eines MultifunktionsdruckersDieser Typ begegnet dir privat wie beruflich. Multifunktionsgeräte heißen auch „All-in-one-Drucker“, da sie Drucker, Scanner und Kopierer vereinen (3-in-1-Drucker), teils obendrein ein Fax (4-in-1-Drucker). Es gibt sie als Laser- oder Tintenstrahldrucker.

Vorteile: Mit Multifunktionsgeräten kannst du Dokumente nicht nur ausdrucken, sondern auch kopieren und einscannen, etwa um sie per E-Mail weiterzuleiten oder bei einem Bewerbungsportal hochzuladen. Multifunktionsdrucker erledigen zufriedenstellend die gängigen Leistungen, …

Nachteil: … liefern aber keine Top-Qualität. Und: Ist eine Funktion defekt, muss oft das ganze Gerät ausgetauscht werden.

Für wen geeignet? Für Haushalte, die ‚mittelviel‘ drucken und auch mal kopieren, scannen oder faxen. Willst du gelegentlich Fotos ausdrucken, wähle einen Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnik (ab 50 Euro). Willst du häufig und schnell (Text) drucken, nimm einen Laserdrucker: Multifunktions-S/W-Laserdrucker erhältst du ab 150 Euro, Multifunktions-Farblaserdrucker ab 220 Euro.


Spezialdrucker

Wo wir schon bei den verschiedenen Druckerarten sind, werfen wir gleich noch einen Blick auf spezielle Drucker. Sie bieten besondere Möglichkeiten, die gerade im beruflichen Alltag gefragt sind.


Fotodrucker

Der Name sagt es: Fotodrucker sind für den Fotodruck optimiert. Ihre Transportrollen und Greifer können das dickere und beschichtete Fotopapier verarbeiten, zusätzlich besitzen sie spezielle Schwarz-weiß- und Farb-Fototinten. Dadurch ist der Farbraum dieser Drucker größer, seine Fotos sind farbintensiver und kontrastreicher. Die Qualität der Bilder ist kaum von der eines Fotolabors zu unterscheiden!

Vorteil: Du brauchst deine Fotos nicht von einem Anbieter entwickeln lassen, sondern kannst sie selbst daheim ausdrucken – hochwertig, schnell und spontan.

Nachteil: Diese Drucker sind nicht ganz billig. Es gibt zwar mobile Fotodrucker ab 120 Euro, doch hochwertigere Modelle mit zusätzlichen Tintenpatronen und besonders hoher Auflösung beginnen erst bei 300 Euro – gute Geräte kosten 500 bis 700 Euro.

Für wen geeignet? Wenn du oft Fotos in hoher Qualität ausdrucken willst, z. B. weil du Hobbyfotograf bist oder dein privates Kochbuch führst, dann viel Freude mit diesem Spezialgerät!


Mobile Drucker

Mobiler Drucker, portabler Drucker, tragbarer Drucker, Mobildrucker: verschiedene Namen für das gleiche Gerät, nämlich einen kleineren Drucker, den man mitnehmen kann. Es gibt sie in allen Arten: als Tintenstrahldrucker, Laserdrucker, Multifunktionsdrucker, Fotodrucker. Gerade Letztere sind zurzeit angesagt, da du mit mobilen Fotodruckern jederzeit und überall Bilder ausdrucken kannst. Eine Untergruppe sind die „Lifestyle- oder Pocket Printer“, die in die Hosentasche (!) passen und Fotos von Smartphones oder Tablets direkt ausdrucken.


Label-/Etikettendrucker

Diese kleinen, handlichen Geräte sind für den Druck von Aufkleber, Labels und Etiketten ausgelegt, wofür sie einen eigenen Bildschirm besitzen. Genaugenommen ist „Labeldrucker“ der Oberbegriff, der zwei Unterarten hat: Etikettendrucker und Beschriftungsgeräte. Ein Etikettendrucker eignet sich auch für große Druckvolumina und den Dauereinsatz, während ein Beschriftungsgeräts relativ langsam druckt und nur für einzelne Etiketten ausreicht.


Großformatdrucker

Der „Large Format Printer“ (LFP) druckt, was sein Name verspricht: nämlich großformatige Motive. Die Druckbreite reicht generell von 1,3 bis 5 Metern – Sondermodelle drucken sogar Motive, die bis zu 12 Meter breit und 50 Meter lang sind! Bedrucken lassen sich ganz unterschiedliche Materialien: sowohl flexible Medien wie Textilien, Folien oder Plakatpapier als auch starre wie Plexiglas.


Plotter

Ein Plotter oder Kurvenschreiber druckt Funktionsgraphen, technische Zeichnungen und andere Vektorgrafiken – daher der Name: Englisch to plot heißt „zeichnen“. Er gehört zu den wenigen Druckern, der Vektorgrafiken direkt ausgeben kann, ohne sie zuvor in eine Rastergrafik umzurechnen. Seit den 1990er-Jahren wird er aber zunehmend durch Großformatdrucker (siehe oben) ersetzt, die deshalb teils auch als Plotter bezeichnet werden.


Thermosublimationsdrucker

Der Thermosub-Drucker bringt z. B. Fotos auf ganz verschiedene Materialien wie Kunststoffe oder Textilien. Minuspunkte sind seine Umweltbelastung und die Druckkosten. Denn zum Drucken braucht man Bänder mit Farbpartikeln, die nur einmal verwendet werden können, dabei aber bloß rund zwei Prozent ihrer Partikel abgeben. So entsteht leider viel Abfall im Vergleich zu Tintenstrahl- und Laserdruckern.


Nadeldrucker

Eine Kreuzung aus Drucker und Nähmaschine? Nicht ganz: ein Computerdrucker mit kleinen Nadeln darin. Diese Nadeln schlagen beim Druck auf ein Farbband und bringen so die andere Seite des Bands in Kontakt mit dem Papier; ein einziges gedrucktes Zeichen besteht aus vielen solcher Farbpunkte. Zu finden ist er heute noch z. B. in Maschinen wie Parkautomaten, Fahrscheinentwertern oder Kassen.


Und, und, und …

Es gibt zig Varianten der oben vorgestellten Drucker und zig Varianten darüber hinaus. Für einen Eindruck der Bandbreite, hier eine unvollständige Aufzählung weiterer bekannter Modelle:

  • 3D-Drucker
  • AirPrint-Drucker
  • Thermotransferdrucker
  • LED-Drucker
  • Gel-Drucker
  • Rezeptdrucker
  • Matrixdrucker
  • Typenraddrucker
  • Wachsdrucker bzw. Festtintendrucker
  • Impact-Drucker
  • GDI-Drucker

Technische Merkmale von Druckern

Du weißt nun, ob für dich grundsätzlich ein Laser- oder ein Tintenstrahldrucker infrage kommt – und hast damit die Auswahl an Druckern quasi halbiert. Doch das Angebot bleibt groß, denn von jedem Druckertyp gibt es zig Modelle mit zig verschiedenen Funktionen … Aber kein Bammel: Wenn du weißt, welche Funktionen für dich wichtig sind, findest du leichter zum passenden Drucker!


Druckauflösung & Bildgröße

Ein Bild besteht aus vielen kleinen Bildpunkten. Je mehr Punkte, desto feiner das Bild und desto besser seine Qualität. Das nennt man „Auflösung“ – auch „Druckauflösung“ oder „Druckqualität“. Laut Definition ist es die Anzahl der Bildpunkte auf der Länge von einem Inch (1 Inch = 1 Zoll = 2,54 Zentimeter). Die Einheit heißt deshalb „dots per inch“ (dpi) oder „pixels per inch (ppi)“. Beispiel: Bei 300 dpi sind 300 Bildpunkte bzw. Pixel auf einem Zoll.

Oft liest du eine Angabe mit gleich zwei Zahlen, etwa „5760x1440 dpi“. Das steht dann für die Bildgröße: Der Drucker kann 5.760 Punkte pro Zoll in einer Reihe und 1.440 Reihen pro Zoll setzen. Das Bild am Ende ist also 5.760 Punkte breit und 1.440 Punkte hoch.

Welche Auflösung benötigt dein Modell? Für ein sauberes, klares Schriftbild reichen 600x600 dpi, detaillierte Grafiken und Fotos brauchen mehr. Gute Monolaser erzeugen 1.200x1.200 dpi, Farblaser 2.400x600 dpi. Hochwertige Tintenstrahldrucker erreichen 4.800x1.200 dpi, hochwertige Fotodrucker 9.600x2.400 dpi.


Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit gibt an, wie viele Seiten pro Minute ein Drucker schafft. Sie ist wichtig, wenn das Gerät ein großes Druckvolumen bewältigen soll, eventuell, da es von mehreren Personen genutzt wird. Einfache Tintenstrahldrucker liefern bis zu zwölf Seiten pro Minute, Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnologie für mehrere Nutzer 20 Seiten pro Minute in Farbe, Farblaserdrucker für mehrere Nutzer über 30 Seiten pro Minute.

Achtung: Druckerhersteller (Originalhersteller, OEMs) geben für ihre Modelle eine maximale Druckgeschwindigkeit an, die aber in der Praxis kaum erreicht wird. Oft basiert die Angabe auf dem Druck im Modus „Entwurf“, den der Anwender aber vielleicht gar nicht nutzt. Als Richtwert gilt, dass die maximale Druckgeschwindigkeit im Entwurfsmodus doppelt so viele Ausdrucke produziert wie die ‚normale‘ Geschwindigkeit im Standardmodus.


Verbindungsmöglichkeiten

Früher druckte man Dokumente vom Computer aus, indem man ihn über ein Kabel mit dem Drucker verband. Heute kannst du ebenso gut Dokumente vom Smartphone oder Tablet drucken – möglich machen es mehr Verbindungsarten. Sie laufen auch unter „Konnektivität“ oder „Schnittstellen“. Hier die gängigsten:

  • USB: Dieser Anschluss ist heute Standard. Dank ihm verbindest du das Gerät per USB-Kabel mit einem Computer – es heißt deshalb auch „USB-Drucker“.
  • WLAN: Ebenfalls praktisch Standard. So kannst du Daten per WLAN, also kabellos an den Drucker senden – und mehrere Personen können von verschiedenen Endgeräten aus denselben Drucker nutzen. Entsprechende Modelle nennt man „WLAN-Drucker“.
  • Bluetooth: Auch damit druckst du kabellos, indem du Daten etwa vom Smartphone direkt an den Drucker schickst. Diese Modelle heißen auch „Bluetooth-Drucker“.
  • Ethernet: Bestimmte Einstiegsdrucker und Netzwerkdrucker für Firmen werden über ein Ethernet-Kabel an das Unternehmensnetz angebunden.
  • Speicherkartenfach: Damit kannst du die Speicherkarte deiner Fotokamera in den Drucker schieben und Fotos ohne Umweg über den PC zu Papier bringen.

Papierverarbeitung

Drucker können Papier unterschiedlich handhaben, je nach Anforderung:

  • Duplexdruck: Der Drucker wendet das Papier automatisch und bedruckt es auf beiden Seiten. Schön papiersparend!
  • Automatischer Dokumenteneinzug: Willst du mehrere Seiten auf einmal kopieren oder einscannen, legst du sie in dieses spezielle Fach – und der Drucker zieht sie automatisch nacheinander ein. (Dokumente, die nicht eingezogen werden können, z. B. ein Buch oder kleine Bilder, legst du zum Kopieren oder Scannen stattdessen auf die Glasscheibe bzw. das Flachbrett des Geräts.)
  • Einzelblatteinzug (Einzelblattzufuhr): ein zusätzlicher Einzug im Drucker, separat vom regulären Papierfach. Hier kannst du spezielle Papiersorten (z. B. Briefumschlag, buntes Papier) einlegen, die du einzeln bedrucken möchtest.

(Druck-)Technologien

Drucker unterstützen heute immer mehr Technologien, um ihren Nutzern das Leben zu vereinfachen – die Liste der Features wächst ständig. Wichtig etwa für Fotografen ist der Standard „PictBridge“: Mit ihm druckst du Bilder direkt von einer Digitalkamera oder einem Handy aus, ohne den Computer. Zum kabellosen Druck von Mobilgeräten aus gibt es „Google Cloud Print“ für Android-Geräte und „Apple AirPrint“ für Apple-Geräte wie iPhone, iPad oder iPod touch.


Medien-/Papierformate

Zum einen gibt es da die bekannten DIN-Formate, allen voran DIN A4 und DIN A5. Daneben gibt’s Papierformate speziell für Briefe, Umschläge und Postkarten, z. B. „Letter Legal“. Und es gibt Formate speziell für Bilder, z. B. 9 x 13 cm oder 10 x 15 cm. Oft bieten Drucker zusätzlich benutzerdefinierte Papierformate, die lediglich durch die Größe des Papierfachs beschränkt sind.


Druckerzubehör

Du weißt nun, ob du einen Laser- oder einen Tintenstrahldrucker brauchst, und auch, welche Funktionen er mitbringen sollte. Geht’s nun an den Kauf? Fast: Prüfe erst, wie viel dich das Druckerzubehör kosten wird. Nicht, dass ein Schnäppchen hohe Kosten für Druckerpatronen & Co. nach sich zieht!


Tintenpatronen

Tintenpatronen in einem TintenstrahldruckerTintenpatronen werden von Tintenstrahldruckern benötigt. Du kannst entweder einzelne Farbpatronen kaufen oder Kombipackungen, die dann z. B. vier CMYK-Patronen enthalten. Originalpatronen der Druckerhersteller sind relativ teuer – ein Grund: So gleichen die Hersteller den günstigen Preis der Tintenstrahldrucker wieder aus. Wie gut also, dass es günstige Alternativen gibt: Neben originalen Druckerpatronen gibt es zum einen nachgebaute kompatible Tintenpatronen, zum anderen wiederaufbereitete Refill-Tintenpatronen. Das sind gebrauchte, leere Patronen, die Dritthersteller reinigen, wiederaufbereiten und mit neuer Tinte befüllen. So schonst du die Umwelt und sparst Geld. Refill-Tintenpatronen „made in Germany“ findest du in unserem SUPERPATRONEN-Onlineshop!


Toner

Foto einer TonerkartuscheLaserdrucker wiederum funktionieren mit Toner, der in Tonerkartuschen steckt – wobei die Kartuschen selbst auch oft einfach als „Toner“ bezeichnet werden. Wie bei Tintenpatronen hast du die Wahl zwischen den teuren Originalpatronen der Druckerhersteller und günstigen Alternativen: Rebuilt-Toner und Refill-Toner. Für Refill-Toner werden leere Kartuschen mit neuem Tonerpulver gefüllt, für Rebuilt-Toner werden zusätzlich die Verschleißteile gewechselt. Im SUPERPATRONEN-Shop bieten wir dir deshalb nur Rebuilt-Toner.


Druckerpapier

Foto eines Stapel DruckerpapierPapier ist nicht gleich Papier, das lass dir von uns SUPERPATRONEN gesagt sein! Neben dem üblichen, weißen Papier gibt es viele spezielle Sorten. Besonders beliebt ist Fotopapier, das den Bilderdruck erheblich verbessert, besonders in einem Fotodrucker. Es ist dicker sowie speziell beschichtet und wird sowohl von Druckerherstellern als auch von Drittanbietern produziert.

Außerdem gibt es noch AP-Papier, holzhaltiges Papier, elektrosensitives Papier bzw. Thermopapier, auftragendes Papier, selbstdurchschreibendes Papier und, und, und.


Weiteres Druckerzubehör

Es gibt noch viel, viel mehr Zubehör … Zum einen solches speziell für Tintenstrahldrucker, etwa den Druckkopf oder Tintenflaschen. Zum anderen solches speziell für Laserdrucker, z. B. Resttonerbehälter, Bildtrommel oder Feinstaubfilter. Außerdem gibt’s Druckerzubehör für alle beide Druckerarten, wie das Netzkabel oder der Papiereinschub. Und schließlich existiert noch antikeres Zubehör wie die Thermotransferrolle für Faxgeräte oder Farbbänder.


Die bekanntesten Druckerhersteller und ihre Vorteile

Na – welcher Druckerhersteller fällt dir als erstes ein, wenn du einen nennen sollst? Falls deine Antwort HP lautet, kein Wunder: Dieser Produzent hat den größten Marktanteil, fast 40 Prozent! Die Nächstplatzierten hießen 2017 Canon, Epson, Brother, Samsung. Eine hohe Druckqualität bieten sie grundsätzlich alle. Welchen Hersteller soll man also wählen?


Logo von HPHP: Bekannt ist das Unternehmen vor allem für die Druckkopftechnologie seiner (günstigen) Tintenstrahldrucker: Der Druckkopf, der die Druckqualität maßgeblich beeinflusst, befindet sich nicht wie sonst im Drucker, sondern auf der Tintenpatrone. Gut: Wechselst du diese, wechselst du den Druckkopf mit und hältst die Qualität aufrecht. Weniger gut: Druckkopfpatronen kosten mehr und verschwenden natürliche Ressourcen. Eine weitere Besonderheit der HP-Tintenstrahldrucker: Viele Farbpatronen enthalten alle drei Grundfarben (Cyan, Magenta, Yellow) in einem Gehäuse.


Logo von CanonCanon: Die Geräte dieses Herstellers weisen neben ihrer hohen Verarbeitungs- und Druckqualität ein besonders ansprechendes Design auf. Die Kosten für den Verbrauch sind okay, wobei die Drucker mit Druckkopfpatronen zu teuer sind (wie bei HP). Da können Nutzer von SUPERPATRONEN gut sparen! :)


Logo von EpsonEpson: Die Marke deckt den gesamten privaten und gewerblichen Druckbereich ab, wobei die „Workforce“-Laser- und Tintenstrahldrucker mit am bekanntesten sind. Besonderheit: Epsons Tintenstrahler druckt ausschließlich mit der „Micro-Piezo-Technologie“. Eine Platte wird unter elektrische Spannung gesetzt, sie verformt sich und drückt die Tintentropfen aus einer Düse im Druckkopf. Die zweite Art, wie Tinte herausgedrückt wird, ist das Bubble-Jet-Verfahren von Canon, HP, Lexmark & Co., bei dem die Tinte erhitzt wird.


Logo von BrotherBrother: Früher Nähmaschinen, heute Drucker – Brother hat sich sehr gewandelt! Speziell Profis für Farbdrucke und -kopien finden sich hier nicht, Fotopapier verursacht auch gern mal Papierstaus. Insgesamt aber schneiden die Drucker in Testberichten gut bis überdurchschnittlich ab.


Logo von SamsungSamsung: Produziert ausschließlich Laserdrucker, die sich in erster Linie an gewerbliche Kunden richten und eine brillante Qualität bei angemessen Verbrauchskosten bieten. Hinweis: Samsungs Druckersparte wurde 2017 von HP aufgekauft.


Logo von DellDell: Dell-Drucker zeichnen sich durch eine gute Verarbeitungsqualität und ein sauberes Druckbild aus. Häufig sind die Geräte sehr günstig und eine Zugabe bei der Bestellung von Computersystemen – zum Ausgleich sind die Druckerpatronen teurer – umso mehr lohnen sich günstige, wiederaufbereitete Varianten!


Logo von KyoceraKyocera: Beliebt sind vor allem die hochwertigen Kyocera-Laserdrucker, die in Gewerbe und Verwaltung eingesetzt werden. Die Toner liegen im mittleren bis unteren Preissegment.


Logo von Konica-MinoltaKonica Minolta: DasUnternehmen ist auf Hochleistungs- und Vielfarbendrucker spezialisiert, die meisten Modelle stehen deshalb im professionellen Bereich.


Garantie und Gewährleistung auf Drucker

Relevant für den Druckerkauf ist auch die Frage nach der Garantie auf das Gerät – für den Fall, dass es später einen Defekt aufweist. Die Garantie ist ein freiwilliges Angebot des Herstellers, deinen Drucker zu reparieren oder zu ersetzen, wenn er nicht mehr (richtig) funktioniert. Voraussetzung ist, dass du das Gerät bestimmungsgemäß gebraucht hast, das Nichtfunktionieren also z. B. auf einen Produktionsfehler oder die reguläre Nutzung zurückgeht. Die Hersteller bieten unterschiedliche Garantiezeiten, oft aber zwei Jahre. Die Druckergarantie hängt übrigens nicht von den benutzten Patronen ab – ob originale vom Druckerhersteller oder wiederaufbereitete von Fremdherstellern, wie unsere SUPERPATRONEN. Die Garantie bei der Verwendung kompatibler Patronen bleibt bestehen!

Verwechselt wird die Garantie häufig mit der Gewährleistung: Die aber ist gesetzlich vorgeschrieben und schreibt dem Verkäufer (Händler) vor, für Mängel deines Druckers einzustehen. Voraussetzung: Der Mangel existierte schon beim Kauf. Wenn du dein Gerät in den sechs Monaten nach dem Kauf reklamierst, muss der Händler beweisen, dass der Fehler beim Kauf noch nicht bestand – wenn du es später erst reklamierst, musst du das beweisen („Beweislastumkehr“). Die gesetzliche Gewährleistungsfrist für neue Produkte beträgt 24 Monate, für gebrauchte zwölf.


Beim Kauf sparen: Discounter-Drucker & B-Ware

Wer beim Druckerkauf sparen will, findet bei den großen Supermarktketten und B-Ware-Anbietern Geräte zu Hammerpreisen. Doch was taugen die?


Drucker vom Discounter

Bei Aldi, Lidl & Co. finden sich vor allem einfache Drucker (Einsteigergeräte) und Auslaufmodelle, die Hersteller loswerden wollen. Es sind oft Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnik, die also drucken, scannen und kopieren können. Viele haben auch Extras wie WLAN oder Speicherkarten-Slots.

Vorteile & Nachteile: Ein großer Pluspunkt ist, dass man die Drucker direkt mitnehmen kann. Allerdings fehlt es Discounter-Geräten an bestimmten Features, sie unterstützen z. B. manche Windows-Betriebssysteme nicht oder haben keine Papierablage. Weiterhin kann der Unterhalt relativ teuer sein: Die Drucker haben oft Druckkopfpatronen, die – siehe oben – teuer sind und Ressourcen verschwenden. Drittens sind Modelle häufig eher langsam. Und schließlich: Im Supermarkt erhalten Käufer keine Beratung, müssen sich also an die Produktdetails auf dem Karton halten.

Tipp: Am besten nicht einfach im Markt einen Drucker mitnehmen, sondern das Gerät erst im Internet recherchieren, Testberichte lesen und schauen, ob es für einen persönlich taugt. Checke dabei vor allem die Druckkosten!

Fazit: Drucker vom Discounter sind nicht per se schlecht – sie entsprechen einfach ihrem geringen Preis. Es sind oft kleine Allrounder, die sich vor allem für private Haushalte eignen, wo wenig gedruckt, ein bisschen gescannt, auch mal kopiert wird.


B-Ware-Drucker

B-Ware – oder Refurbished- bzw. Demo-Ware – sind Geräte, die Kunden zurückgegeben haben und die der Hersteller oder Händler überprüft, generalüberholt sowie gereinigt hat. Sie fallen aus dem normalen Verkauf heraus und werden deshalb zu einem Sonderpreis angeboten. Das können etwa Drucker sein, die ihren Käufern nicht gefielen, oder solche, die eine Firma geleast und zum Ende des Vertrags zurückgegeben hat. Entsprechend gibt es als B-Ware sowohl neue als auch zwei, drei Jahre alte Modelle. Es gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist, aber nur selten eine Garantie.

Vorteile & Nachteile: Die Drucker können Gebrauchsspuren wie Schrammen aufweisen, funktionieren aber generell einwandfrei. Die Höhe des Preisnachlasses unterscheidet sich stark und hängt vom Alter und Zustand des Gerätes ab: je älter und qualitativ schlechter, desto höher der Rabatt.

Tipp: Achte besonders auf die drei Aspekte Preis, Abnutzung und Alter. Erstens: Vergleiche den Preis des B-Ware-Druckers mit dem von Neuware, entsprechende Internetportale helfen. Zweitens: Achte darauf, ob das Gerät voll einsatzfähig ist – denn wenn du erst ein wichtiges Bauteil ersetzen musst, zahlst du eventuell insgesamt so viel oder gar mehr wie für einen neuen Drucker. Drittens: Achte auch darauf, wie alt das Modell ist – Leistung und Ausstattung von älteren Druckern sind oft schlechter als bei neuen.

Fazit zu Dicounter- und B-Ware: Mit den „neuen“ Gebrauchtgeräten kannst du Geld sparen, aber nicht immer sind sie so gut wie neue Produkte.


Druckerfehler-Ratgeber

Du hast deinen Drucker gekauft – doch oh weh, er macht Probleme! Nicht verzweifeln: Unser umfassender Ratgeber zu den häufigsten Druckfehlern hilft dir weiter.

Auch alle weiteren Fragen gehen wir an  von der Installation und Einrichtung über Druck und Reinigung bis zur Entsorgung!

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